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Entstehung der Pfarrkuratie Eisenärzt

Die Ortschaft Eisenärzt entstand im 14. Jahrhundert und war bis 1803 eine herzoglich- bayerische Hofmark. Unweit des Dorfes wurde schon um 1340 Eisen gewonnen und im Ort verarbeitet. Über eine Kapelle o.ä. in Eisenärzt ist aus dieser frühen Zeit nichts bekannt. Spätestens zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichteten Gewerke der Eisengewerkschaft Eisenärzt auf dem linken Traunufer am Arztberg eine Kapelle zu Ehren des Hl. Johannes von Nepomuk. Ihr Standort erwies sich nach dem Bau der Eisenbahn Traunstein – Ruhpolding (1894/95) als ungünstig. Nach den Wirren des ersten Weltkrieges errichteten deshalb die Eisenärzter im Jahr 1926 eine Nothelferkirche. Noch heute erinnert die 14 – Nothelfer Kapelle in der Nähe des Bahnhofes an ihren ehemaligen Standort. Genau 50 Jahre feierten die Eisenärzter ihre Gottesdienste in dieser St. Josef- Kirche. Die Gemeinde wuchs. Ein neues Zuhause für die Kirche wurde gesucht und schließlich in Hörgering gefunden. Weihbischof Franz Schwarzenböck weihte mit Teilnahme von Pfarrer Hartl die Pfarrkirche und das Pfarrzentrum St. Josef am So. 21.11.1976 feierlich ein. Viele junge Familien haben sich mittlerweile in Hörgering angesiedelt, denen das Pfarrzentrum St. Josef zur geistigen Heimat geworden ist. Im Jahr 2016 zählte die Kuratie Eisenärzt 626 Katholiken.

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